Montag, 28. Juni 2010

Bye, bye New York...

... You made it happen. Heute mein vorraussichtlich letzter Eintrag, ich habe noch 6 Tage in dieser großartigen Stadt und dann heißt es auf Wiedersehen und alle 88Tage sind vorbei, berühmte Romanhelden sind in dieser Zeit um die Welt gereist, ich habe es vorgezogen, diesen Ort besser kennenzulernen. Gestern bekam ich noch einmal Besuch aus Dresden und freu mich riesig, noch einmal sightseeing zu machen, das wird hier nie langweilig.
Meine Woche war eigentlich alles andere als toll. Jim ist wieder im office und es läuft alles wieder seinen gewohnten und ungeliebten Gang. Am Donnerstag waren wir nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder in Rudys Bar und haben einen wirklich schönen Abend da verbracht, auch lernt man da eben auch immer wieder neue und interessante Leute kennen. Zum Fussballsamstag bin ich wieder zu Hernique gefahren und auch dieses Wochenende war es unglaublich. Tolle Leute, tolle Stimmung und ein Blick von dem Nachbarhaus-rooftop, der einem einfach nur den Atem raubt.
Nach nicht wirklich viel Schalf ging es am Sonntag morgen nach Hoboken New Jersey, was mehr Zeit in Anspruch nahm, als ich erwartete und ich mich richtig beeilen musste. Das es schon losging, konnte ich an einer Bar mit riesiger Englandflagge vernehmen. Im vorbeigehen konnte man das Deutschlandlied nur zwischen lauten Buh-Rufen erahnen, aber Zitat Gundu: "my dear english friends: in your face! :)" Das Argentinienspiel haben alle wieder in der Zeppelin Hall gesehen, in der wir schon das erste Deutschlandspiel angeschaut hatten. Dort sollten wir dann jemanden kennenlernen, der uns nach dem Spiel auf seine Yacht! eingeladen hatte. Seine Beschreibung, auf die Frage, wie wir wissen, welches sein Boot ist war, das größte, was da im Hafen steht und er hatte verdammt nochmal recht. Womit er sein Geld verdient, wollte er nicht so recht sagen, aber es ist bestimmt nicht ganz legal. Wir haben noch einen schönen und kurzweiligen Trip über den Hudson River gemacht und es hat dieses Wochenende wieder unvergesslich gemacht. Leider bin ich und meine Kamera, hervorgerufen durch hohen Wellengang, etwas unsanft auf dem Bootsboden gelandet, was zur Folge hatte, dass das die letzten Bilder aus New York sein werden. Ich denke aber doch, dass ich sie noch umtauschen kann, da die Kamera ja schon vorher diverse Herstellungsmacken hatte - wir werden sehen.



Freu mich nach einem Viertel Jahr wieder Schwarz- brot zu essen und euch alle wieder-zusehen.

Danke, danke, danke an alle, die aus meiner Zeit hier ein unvergessliches Erlebnis gemacht haben. Hoffe man sieht sich bald mal wieder. Ihr seid mein Empire State of mind!

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