Sonntag, 2. Mai 2010

Look deep in May´s face...

...and leave behind the springtime days. Man will damit sagen, dass wir dieses Wochen- ende 32° Celsius hatten. Ich kann mir jetzt ungefähr vorstellen, wie der richtige Sommer hier werden wird. Temperaturunterschiede von gefühlten 30 Grad zwischen klimatisierten Fahrzeugen und der Außenwelt, machen das mitnehmen eines Pullovers essetiell.
Ok, Woche war wieder so lala, nicht wirklich erwähnenswert. Freitag waren wir in einer unglaublichen toll gelegenen Wohnung im Financial District zum Geburtstag eingeladen, zwei Straßen neben Ground Zero. Was man wieder wunderschön feststellen konnte, Amerikaner vertragen kein Bier. Die deutschen Gäste waren gesittet und benahmen sich der Fremde der Wohnung entsprechend. Amis kamen, tranken zwei Bierchen und fingen an Nussschalen unter die Couch zu schmeißen - ein bissl wie sie sich in anderen Ländern benehmen. Egal! Danke Mark...
Danach mal schön ins Hudson Terrace gefahren- nett. Musik war nich ganz mein Geschmack, war aber tanzbar. Schlecht ist eben nur, dass man um vier rausgeschmissen wird - nicht nett!
Am Samstag wurde ich von Jim mit Rühereiern, Speck und Bratkartoffeln überrascht. Hab ich mich natürlichriesig gefreut. Nachteil daran, er wollte den Kühlschrank leer bekommen, um ihn mit mir am Sonntag sauber zu machen. Heißt, das Frühstück war der Anfang und danach gab es nur Dinge, die wahrscheinlich schon länger als ihr reales Leben in diesem Kühlschrank verbracht hatten und das, wo ich doch nix esse, wo das Verfallsdatum abgelaufen ist, wenn nächste Woche kein Blogeintrag kommt, lag es am Essen.
Samstag auf Bennis Rooftop Terrasse ein schön entspanntes, spontanes Grillerchen veranstaltet. Einfach ein traumhafter Ausblick. Geschichte des Abends, ich in der Bahn eingeschlafen, ein netter Beamter der Metropolitan Transportation Authority weckte mich mit den Worten "Last Stop man..." ich raus, aufs andere Gleis, auf die nächste Bahn gewartet, eingestiegen, eingeschlafen und zum Schluss wieder auf der 96. Straße, dort wo ich hergekommen bin, aufgewacht. Da hatte der erste Zug in der Endhaltestelle gewendet und stand wieder Uptown, also in die falsche Richtung, so dass das Nachbargleis auch Uptown war. Tip: Immer schön die Augen aufhalten.
Bin am Sonntag zeitig auf- gewacht. Die Polizei war da, ich hatte meinen dunklen Nissan Pathfinder am Times Square falsch geparkt und sollte jetzt den Strafzettel bekommen. Nein Spass, hat hier irgendwie keiner richtig mitbekommen, was am Times Square los war, erst Im Laufe des Sonntags ist das dann mit Mundpropaganda rumgegangen.
War Vormittags mit Jim in der Trinity Church zum Gottesdienst und der Jim hat gesungen, war interessant. Der schwarze Pastor hat dann auch Witze über die Bombe gemacht, also darf ich das auch, so!
Haben den Resttag ohne Jim, am Ufer des East River in Williamsburg verbracht, einfach wieder ein unglaublicher Blick. Mehr Fotos wieder im Album am Seitenende.


So, wieder viel zu viel geschrieben. Und ja Mama, ich geh auch ins Museum, nächste Woche, versprochen...

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