Sonntag, 18. April 2010

These streets will make you feel brand new,...


...the lights will inspire you! Nach diesem Zitat lebe ich hier immer mehr. Nach doch sehr langen und manchmal recht nervigen Bürotagen, kann man auf New Yorks Straßen wirklich entspannen. Entweder ich fahre vom office erst nochmal nach Downtown, in den Central Park oder gehe einfach über die Brooklyn Bridge nach Hause. Ein riesengroßer Dank geht an dieser Stelle noch an die drei Verrückten, die mir ein zwei Stunden set zusammengebastelt haben- Kopfhörer auf, Augen auf und genießen auch einmal allein zu sein, was durch Arbeit und manchmal doch gewöhnungsbedürftig laute Mitbewohner nur mit Gold aufzuwiegen ist (Frage an alle: Muss Indisch so aggressiv klingen?)
Freitag kam der erste "Besuch", Gundu und ihre Freundin Franzi haben ihren vierwöchigen USA Aufenthalt in New York beendet, ich habe beide im MoMA abgeholt und wir haben den für mich schon fast alltäglichen Weg über die Brücke nach Brooklyn genommen. Leider war das Wetter nich so schön, aber die Mädels haben trotzdem mit ihren beiden riesigen Kameras rumgeknipst was die Speicherkarte hergab. Da fühlt man sich mit ner Kompaktkamera ziehmlich mickrig. Sind dann alle zusammen zu Benni in die Upper East Side gefahren und haben einen schönen, für mich diesmal recht langen Wochenausklang genossen. Wieder ein Tip an alle New York Reisenden: Wenn man in der Subway einschläft und es viele ähnlich klingende Haltestellen gibt, sollte man sich wirklich immer zweimal umschauen ob man nicht doch zu zeitig dran ist. Heißt: City Hall ist nicht Borough Hall und wenn man es verwechselt und dies erst so spät bemerkt, dass der Zug wieder losgefahren ist, muss man wiedermal über die Brücke nach Hause laufen und diesmal war es nicht schön.
Mit wenig Schlaf, dafür größeren Kopfschmerzen ging es auf sightseeing tour. Die kostenlose Staten Island Ferry sollte den Anfang bilden, durch SoHo ging es ins Village. War sehr schön, aber auch echt arschkalt!
Am Abend wollten wir nach Williamsburg. Bei einem netten Asiaten, der Taco Taco hieß und eigentlich dem Namen nach mexikanisch anbieten sollte, sind wir richtig gut unter- gekommen. Lecker, riesige Portionen und echt billiger als in Deutschland - TOP! Mein Abschluss bildete das COVE. Kleiner richtig netter Schuppen mit ner wirklich guten Musikauswahl, alles tanzbar - der Name DJ Full Time Fun sagt ja eigentlich schon alles. Ich hab ne Dose Bier bestellt und der Barmann hat gefragt, was für eine? Ich wollte witzig sein und hab gesagt, er solle mir ne große geben. Raus kam eine 1l Dose trinkbares japanisches Bier für 10 Dollar, schränkt ein bisschen beim tanzen ein, dafür muss man nicht so oft an die Bar.
Sonntag habe ich nur eine kleine Fototour durch den ostlichen Teil von Midtown gemacht. Ich wollte meinen Lieblingsskyscraper, das Chrysler Building mal ins rechte Licht rücken. Hab danach im Grand Central noch einen Heiratsantrag fotografiert. Ach... war wiedermal so schön amerikanisch. Den ganzen Abend im Gimp Fotoprogramm verbracht, mehr im Album am Seitenende, enjoy it!

1 Kommentar:

  1. Freddy!
    Na da bin ich wohl doch langsam mal der erste, der hier den Kommentar-Reigen freigibt;)
    Verdammt "nyce" Bilder mein Freund- und auch immer wieder gut von der Cove zu hören^^ auch wenn dein japanisches Dosenbier im Nachhinein wohl teurer war als das 0,33 l- "Rolling Rock" für 3$ ;)
    Wünsch dir auf jeden Fall noch ne Menge Spass und weiterhin so Knaller-Fotomotive wie bisher!

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